Andrea Haufe Stiftung

Kragenbären in Asien

Offiziellen Angaben zufolge sind derzeit in China mindestens 7000 Kragenbären (Mondbären) auf etwa 247 offiziellen Bärenfarmen unfassbaren Qualen ausgesetzt. Viele der Bären werden in Fallen gewildert und kommen bereits schwer verletzt auf den Farmen an.

Aber ihr eigentliches Leiden beginnt erst dort. Sie vegetieren bis zu 20 Jahren in winzigen Käfigen, die kaum größer als sie selbst sind. Oftmals verwachsen sie mit den rostigen Gitterstäben. Durch einen stümperhaft implantierten Metallkatheter bzw. durch eine dauerhaft geschaffene Öffnung in Gallenblase und Bauchdecke wird ihnen in einem extrem schmerzhaften Prozess 2x täglich Gallenflüssigkeit abgezapft. Ihre Körper sind übersät mit offenen Wunden und sprechen eine deutliche Sprache über die brutale Praxis, Bären als lebende Maschinen zur Produktion von Bärengalle auszubeuten.

Der Gallensaft gilt in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrtausenden als Heilmittel, er kann jedoch bereits seit langem durch synthetisch oder pflanzlich hergestellte Produkte ersetzt werden.

Die Animals Asia Foundation ist weltweit die einzige Organisation, die sich gemeinsam mit der chinesischen Regierung für eine endgültige Schließung aller Bärengallefarmen in China einsetzt. In der Provinz Sichuan/China konnte bereits ein Rettungs- und Aufklärungszentrum gebaut werden, das mittlerweile 200 aus Farmen befreite Bären beherbergt. www.animalsasia.org